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Schatten über dem Martinshof
Schatten über dem Martinshof.jpg
Autor Markus Dittrich, Vincent Andreas
Veröffentlichungsdatum März 2010
Veröffentlicht von Schneider-Buch
ISBN 978-3-505-12739-7
Buchserie
Vorgänger
Das große Teamspringen
Nachfolger
Die ungarischen Reiter
Schatten über dem Martinshof (HB).jpg

Hörbuchcover

Schatten über dem Martinshof ist der erste Roman zur Bibi und Tina-Reihe, der nicht auf einer Hörspielfolge basiert. Das am 15. März 2010 erschienene Buch wurde ebenfalls als Hörbuch produziert und ist am 12. März 2010 auf zwei CDs erschienen. Das Hörbuch hat eine Laufzeit von 139 Minuten, die Romanfassung ist 183 Seiten lang. Die Autoren sind Markus Dittrich und Vincent Andreas, der Sprecher des Hörbuchs ist Sascha Rotermund.[1]

Offizielle InhaltsangabeBearbeiten

Nirgendwo ist es so schön wie auf dem Martinshof - findet die kleine Hexe Bibi Blocksberg, die mit ihrer Freundin Tina und ihrer Lieblingsstute Sabrina den Sommer auf dem geliebten Reiterhof genießt! Doch ein Schatten fällt auf das Sommerglück, als der Bauunternehmer Ole Obermeier auf dem Hof auftaucht. Er ist überzeugt, endlich den richtigen Ort für seine luxuriöse Ferien-Anlage gefunden zu haben. Rücksichtslos setzt er alles daran, seine Pläne umzusetzen. Als Graf Falko von Falkenstein sich weigert, das Gelände zu verkaufen, taucht plötzlich eine mysteriöse Urkunde auf. Die Zeit drängt, der Martinshof soll geräumt werden. Ob Bibi und Tina das Schlimmste verhindern können?

ZusammenfassungBearbeiten

Bibi ist spät am Vortag auf dem Martinshof angekommen und schon an diesem Tag soll es zusammen mit Tina und Alex losgehen, zu einem Ausflug mit zwei Übernachtungen bei der alten Mühle mit den Ferienkindern. Doch bevor sich die Gruppe auf den Weg machen kann müssen noch ein paar Hindernisse überwunden werden. Auf Schloss Falkenstein vermisst Alex sein Zelt und muss daher seinen Vater stören, obwohl dieser momentan etwas angespannt ist. Es hat sich ein Reporter angekündigt und Graf von Falkenstein möchte dafür seine - zugegeben geringen - Lücken in der Familienhistorie füllen. Deswegen hat der Graf sich in die Bibliothek zurückgezogen und darauf bestanden, dass er nur im "äußersten Notfall" gestört werde. Zudem erwarte er den Historiker Aloisius Kuckuck. Nur mit Mühe gelingt es Alexander - mit Hilfe des Butlers Dagobert - den Zorn seines Vaters zu besänftigen und noch rechtzeitig seine Ausrüstung zusammen zu bekommen, damit er pünktlich auf dem Martinshof eintreffen kann.

Auch dort ist die Stimmung nicht die beste. Kurzfristig hat sich noch ein weiterer Gast angemeldet, Fiona Obermeier, die in ihrem gewöhnlichen Ferienclub nicht mehr unterkommt. Fiona ist ein richtig verwöhntes Prinzesschen und macht allen Martinshofbewohnern schon nach wenigen Minuten das Leben schwer. Sie ist mit der Unterbringung nicht zufrieden, hält nichts von den Pferden des Hofes und wie sich herausstellt hat sie nicht mal die geringste Ahnung von Pferden, trotz ihrer vergangenen Aufenthalten in Reitclubs und der Behauptung, sie wisse sehr wohl, wie das geht. Zu allem Überfluss hat auch noch Fionas Vater, der Bauunternehmer Ole Obermeier, Gefallen am Gelände um den Martinshof herum gefunden. Er schmiedet bereits Pläne wie aus dem Hof eine erstklassige Ferienanlage werden könnte. Zwar macht Alex, der mittlerweile auf dem Martinshof eingetroffen ist, ihm deutlich, dass sein Vater, dem das Land gehört, den Hof nie verkaufen wird, doch lässt sich Ole Obermeier davon nicht abschrecken. Er beschließt den Grafen aufzusuchen, wo er allerdings ebenfalls eine unhöfliche Abfuhr erhält.

Währenddessen haben Bibi, Tina und Alex sich mit den Ferienkindern auf den Weg gemacht. Fiona reitet trotz Widerwillen Snoopy. Unterwegs treffen die Kinder auf Professor Kuckuck, der meint seine Brille verloren zu haben. Wie sich herausstellt hat der schusselige Herr sie aber nur in der falschen Sakkotasche verstaut gehabt. Hilfreich erklären die Kinder ihm noch den Weg zum Schloss, wo er schon vom Grafen erwartet wird. Bevor er dort jedoch ankommen kann, wird er beinahe von einem Auto überfahren. Ole Obermeier, der auf dem Rückweg vom Schloss war und viel zu schnell gefahren ist. Es stellt sich heraus, dass Herr Obermeier und Professor Kuckuck alte Bekannte sind und beide kommen ins Plaudern. Dabei kommt die Sprache auch auf einen Vorfahren Obermeiers, der bei einem Vorfahren des Grafens gearbeitet hat und dem der gräfliche Vorfahre einer Legende nach Ländereien vermacht haben soll. Jedoch existiert keine Urkunde, die eine solche Besitzübertragung belegen könnte. Als Professor Kuckuck sich wieder auf den Weg machen will, lädt Ole Obermeier sich kurzerhand für den nächsten Tag bei Aloisius auf dem Schloss ein.

In der von Bibi, Tina und Alex beaufsichtigten Gruppe von Ferienkindern ist die Stimmung am Nachmittag nicht die beste. Fiona hat erneut an allem etwas auszusetzen, sodass es bald auch den anderen Kindern zu bunt wird und die ihr sehr deutlich sagen, dass sie ihnen auf den Geist geht. Daraufhin legt Fiona sich früh schlafen. Doch aus dem Schlaf wird so schnell nichts. Fiona liegt wach und schmiedet einen Plan. Sie will in der Nacht abhauen und da selbst ein Pony besser ist als nichts beschließt sie auch Snoopy mitzunehmen. Doch Fiona kennt sich kaum in der Gegend aus, noch dazu ist es dunkel. Schließlich weigert sich Snoopy schlichtweg weiterzugehen. Beim Versuch den Hengst dazu zu bringen sich wieder in Bewegung zu setzen. Fällt Fiona eine Felswand hinab und klemmt sich den Fuß ein, sodass sie allein nicht mehr hoch kommt. Zum Glück hat sie Snoopy, der Bibi und Tina zur Hilfe holt. Die Mädchen befreien Fiona aus ihrer misslichen Lage und versprechen ihr Frau Martin nichts zu erzählen. Fiona freundet sich mit ihrem Lebensretter Snoopy an und verträgt sich auch mit den anderen Kindern besser, sodass es ihr innerhalb kurzer Zeit sogar richtig gut auf dem Martinshof gefällt.

Auf dem Schloss hat der Graf inzwischen ein altes Siegel gefunden. Während der Graf seine Mittagsruhe hält untersucht Professor Kuckuck dieses, als Ole Obermeier erscheint. Nach dem Gespräch ist das Siegel jedoch verschwunden und Aloisius sucht es überall. Er weiß nicht, dass Ole das Siegel mitgenommen hat und nun einen alten Freund damit beauftragt eine gefälschte Urkunde anzufertigen. Diese Urkunde legt Obermeier am nächsten Tag Graf von Falkenstein vor. Dabei handelt es sich um eine vermeintlich Besitzübertragung des Martinshofes an die Familie Obermeier. Bei der Prüfung des Siegels am Abend stellt sich heraus, dass das Siegel genauso aussieht wie das, das der Graf Professor Kuckuck anvertraut hatte, also echt ist. Der Bauunternehmer erwartet, dass die Martins den Hof in drei Tagen geräumt haben. Der Graf zeigt sich sympathisch und bietet den Martins und ihren Tieren fürs erste an im Schloss unterzukommen. Die Kinder sollen am nächsten Morgen von ihren Eltern abgeholt werden.

Als Bibi und Tina am nächsten Morgen die Pferde zum Schloss bringen, treffen sie erneut Professor Kuckuck, der wie schon am vorherigen Abend nach einem Siegel sucht. Außerdem erfahren die Kinder durch Zufall, dass Professor Kuckuck Besuch vom Bauunternehmer Obermeier hatte. Da zählt Bibi eins und eins zusammen. Gemeinsam mit Alex, dem Grafen und Professor Kuckuck machen sich Bibi und Tina auf den Rückweg zum Martinshof, wo Ole Obermeier gerade seine Tochter abholen möchte. Bibi und Tina konfrontieren den Bauunternehmer mit der Wahrheit und schließlich gibt er zu die Urkunde gefälscht zu haben. Er ist erst recht überrascht, als seine Tochter ihm auch noch erzählt, dass sie auf dem Martinshof glücklich ist. Als Wiedergutmachung richtet Ole Obermeier ein großes Fest für alle aus.

Bibix HexsprücheBearbeiten

  • Eene meene Blitz und Sturm ... (Ansatz um Ole Obermeier in einen Regenwurm zu verhexen; von Tina verhindert)
  • Eene meene Haifischflossen, in der Felswand sind jetzt Sprossen. Hex-hex!
  • Eene meene schwarzer Tiegel, wem gehört dort dieses Siegel. Eene meene kein Gebell, zu dem Besitzer fliege schnell. Hex-hex!

Trivia Bearbeiten

Alex erwähnt, dass das Gebiet um den Martinshof seit 750 Jahren im Besitz der Familie ist. Die 750-Jahr-Feier des Schlosses fand in Das Liebeskraut statt.

ReferenzenBearbeiten

  1. kiddinx.de

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